
Umwege erhöhen die Ortskenntnis
Mein beruflicher Weg verbindet Architektur, Projektentwicklung, Immobilienbewertung und Führung.
Ausgehend von der Planung und Realisierung von Bauprojekten verlagerte sich mein Schwerpunkt zunehmend auf die strategische Entwicklung und Bewertung von Immobilien. In unterschiedlichen Rollen konnte ich Erfahrungen in Projektsteuerung, Akquise, Nutzungskonzepten, Immobilienbewertung und Organisationsentwicklung sammeln.
Besonders geprägt haben mich die Arbeit mit kirchlichen und sozialen Immobilien, die Entwicklung komplexer Bestandsstrategien sowie die Begleitung von Transformationsprozessen.
In diesen Projekten standen häufig nicht maximale Verwertungsinteressen im Vordergrund, sondern die Suche nach tragfähigen Lösungen für gesellschaftliche, kulturelle und soziale Aufgaben. Diese Erfahrungen prägen bis heute mein Verständnis von Projektentwicklung und Immobilienwirtschaft.
„Das Bauwesen steht vor einer mehrfachen Herausforderung: Es muss gleichzeitig bezahlbar, klimaverträglich und gesellschaftlich wirksam sein.“
Meine Arbeit untersucht, wie Bau- und Immobilienprojekte entlang ihres gesamten Lebenszyklus geplant, bewertet und gesteuert werden können, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Ziele miteinander zu verbinden.
Besonderes Interesse gilt dabei der Integration von Gemeinwohlkriterien in Projektentwicklung, Immobilienbewertung, Projektsteuerung und Quartiersentwicklung.
Ziel ist die Entwicklung von Methoden und Entscheidungsgrundlagen, die es ermöglichen, neben ökonomischen Kennzahlen auch soziale und ökologische Wirkungen systematisch in Planungs-, Bewertungs- und Steuerungsprozesse einzubeziehen.